Bezos kritisiert, dass Google für seine Urheberrechtsverletzungen sogar noch belohnt werde und findet es von daher gut, dass das Justizministerium den Vorgang noch einmal prüfe.
Google hat ein Abkommen und US-Verlagen und Autoren, wonach Google Millionen von urheberrechtlich geschützen Büchern online stellen darf. Das Ministerium fordert, das Abkommen in einer schriftlichen Form zu Gesicht zu bekommen.
Den Usern soll ermöglicht werden, Bücher, die es nicht mehr im Handel gibt, online lesen zu können. Man bekommt eine Vorschau und danach kann man sich entscheiden, ob man die kompletten Nutzungsrechte am Buch erwerben möchte, womit man dann via Internet jederzeit darauf zugreifen kann.
Kritiker werfen Google vor, sich damit ein Monopol auf Millionen von Büchern zu schaffen, deshalb werden die wettbewerbsrechtlichen Umstände gerade geprüft.
Für Jeff Bezos kollidiert die Vereinbarung auch mit seinem Projekt E-Book-Reader, der bei Amazon jetzt schon ein übermäßiger Erfolg ist. Derzeit stehen ca. 300.000 digitalisierte Bücher zur Auswahl. Nimmt man Originalbuch und E-Book zusammen, macht die digitale Variante davon jetzt schon 35% aus.
Es bleibt abzuwarten, wie die Institutionen entscheiden werden und ob die Menschen denn wirklich gänzlich auf "richtige" Bücher verzichten möchten.
Nun das Amazon als Ober-Buchversand das Google Projekt Google Books nicht mag ist ja irgendwie klar.
Was sich liebt, das...
Was wäre Amazon heute ohne Google ? Genau, das was alle Onlineshops ohne Google wären.